Eine little Übersicht

Ich habe Euch Zuckerpüppis hier mal eine kleine Übersicht meiner Statement Kärtchen zusammengestellt…falls ihr etwas zum verschenken, dekorieren oder "einfach nur so" haben mögt, dann schreibt mir hier oder bei Instagram!

Realität vs. Phantasie

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Sag mal…ich habe da eine Frage: wie definierst Du eigentlich Realität?

Kann es sein, dass die sogenannte ‚Realität‘ ein reines Produkt unserer Phantasie ist? Denn wer kennt das nicht: schweißgebadet und herzrasend aus einem Alptraum zu erwachen und glücklich denkt: „Gott sei Dank – es war nur ein Traum!“.

Die neuro-chemischen Impulse die in Deinem Körper abgefeuert werden -während wir träumen oder phantasieren- sind nicht zu unterscheiden von denen, die in Deinem Kopf in Gang gesetzt werden, wenn Du eine solche Situation tatsächlich erlebst. Also wenn das, was wir wahrnehmen oft falsch ist, wie sollen wir wissen, was real ist und was eben nicht…?

Der amerikanische Schriftsteller Walt Whitman (1819 – 1892) schrieb in einem seiner Gedichte („Song of myself“): „I contain multitudes“ was soviel bedeutet wie „Ich enthalte Vielheiten“. Doch was meint er damit? Das ‚ICH‘ ist im Grunde eine Ansammlung verschiedener eigenständiger neuronaler Netze, die alle durch unser Gehirn turnen. Wenn also verschiedene Versionen des ICHs durch unser Köpfchen sausen, welches ist dann unser ‚wahres ICH‘? Bist Du der Rockstar, der einmal wöchentlich seine Songs auf der Bühne raushaut? Der Sportler, der pro Saison sämtliche Medaillen oder Pokale abräumt? Die erfolgreiche Buchautorin? Model? Fotograf…Blogger…oder ist Dein Alltagsjob das, was Dich eigentlich definiert?

Und wenn Du etwas an Dir änderst, Deinen Namen, Dein Gesicht, Deinen Job, Deine Einstellung zu Dingen, Deinen Wohnort…etc….fühlst Du Dich vielleicht anders und schaffst es sogar eine Weile, dass Deine Mitmenschen und nicht zuletzt Du selbst an Dein ’neues ICH‘ zu glauben.

Aber,

kannst Du tatsächlich etwas daran ändern, wer Du wirklich bist?

ENJOY THE SILENCE.

Enjoy the silence

Die Wissenschaft sagt uns, dass LÄRM ungesund ist. Selbst leise Geräusche in unseren Städten…Büros machen unruhig und stören die Hirnfunktion. Verkehr, Piepsen der Telefone und Computer schaden unserer Lernfähigkeit und Konzentration – steigern Herzfrequenz, Blutdruck und Aggressionen. Aber stellt Euch vor, der Lärm käme nicht nur von draußen, sondern wäre in Eurem Kopf…sogar noch lauter!

Wir. Brauchen. Ruhe.

Innen. Wie. Außen.

Um klar zu denken. Innerlich zu heilen. Aber in unserer modernen Welt ist wahre Stille so selten wie ein wahrhaft dunkler Himmel. Und wenn Du ihr begegnest, offenbart die Ruhe eine unerwartete Schönheit. Genau wie die Dunkelheit die Milchstraße offenbart…

Ist das Glas halb voll…oder…leer?

Ist das Glas halb...

„Ist mein Glas halb voll oder ist es leer? Wenn Du an Deine Zukunft denkst, an Dein Leben…erwartest Du dann, dass die Dinge gut laufen werden? Oder erwartest Du immer das Schlimmste?

Wenn wir uns die Zukunft ausmalen, ist unser rostraler anteriorer cingulärer Cortex ausschlaggebend ob unsere Visionen ein schöner blauer Himmel ist oder dunkle Sturmwolken (bei angenehmen Vorstellungen ist der „rACC“ sowie der Mandelkern (Amygdala) aktiv).

Aber Optimismus und Pessimismus sind nicht festgelegt! Mit z.B. Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie können wir unsere Tendenz zur Weltuntergangsstimmungen überwinden.

Also…was wollen wir lieber? Wollen wir auf den Fehlern der Vergangenheit herumreiten? Sämtliche alte Wunden wieder aufreißen? Oder können wir neu anfangen…dankbar sein, für das was wir haben. Unser Leben ist reicher, wenn wir uns für Optimismus entscheiden. Und wenn wir das tun, sehen wir vielleicht, dass unser Glas etwas voller ist, als wir dachten…

Du willst dauerhaft gute Laune haben? Echt jetzt? Na dann her mit den Buntstiften!

HEY! Schlecht gelaunt? Dann hau Dir 'n Stift zwischen die Zähne

Boah…ne, oder? Wieder Sonntag Abend…also eigentlich ja super – wenn sich da nicht der Montag, mit seinen schmierigen Tentakeln schon mal gemütlich vors Bett schmeißt und nur darauf lauert, dass man auch ja direkt nach dem Aufstehen in seine Visage schaut: fies, gemeingefährlich, dunkle…oder ne…schwarze Augenränder bis zur Kniescheibe, so’n Vogelnest auf’m Kopf, faltig, vulgär-vor-sich-hinschimpfend, kampflustig (also „lustig“ nicht im Sinne von „hach wie witzig“, klar.) und unterzuckert. Und jetzt steh’n wir da. Nur wir Zwei. Im Bad. Vorm Badezimmerspiegel. Verstörende Erkenntnis: dieser „Joker-Typ“ hat irgendwie Ähnlichkeit mit mir…also im entferntesten Sinne. Mist. Ich wäre viel lieber Batman. Oder Catwoman. Natürlich mit blonden Locken…apropos…dann starte ich mal mit der morgendlichen Katzenwäsche. Und während mir die Zahnpasta aus den Mundwinkeln läuft (was leider wieder optisch so’n Joker-Style hat), schießen mir 5,7 Millionen Gedanken durch den Kopf…was alles zu tun ist…was passieren könnte…was ich heute hassen werde…wen ich heute hassen werde, daraus resultierend: wen ich verprügeln möchte…die f*** Staulänge auf der „A sowieso“…die überquellende Ablagekörbe auf’m Schreibtisch (süß: kenne Leute, die sprechen auch von ihrem Ablagekörbchen…also von einem. Krass. Das sind dann auch die, die ich verprügeln möchte)…das Wetter (…ist montags grundsätzlich scheiße. Bei Regen ist alles eh doof. Bei Sonnenschein aber auch. Weil, es ist ja Montag und nicht Wochenende. Dieses Dilemma-Ding halt)…war da sonst noch was? Bestimmt. Auf jeden Fall echt doofe Sachen. Nix zum freuen.

Und jetzt kommt`s: exakt nachdem ich in Ruhe und voller innerer Unzufriedenheit meine Gedanken zu Ende gedacht habe, passieren nur so völlig eigenartige Dinge: Zahnpasta-Schaum-Spritzer trifft in einer unübertrefflichen Genauigkeit IN mein Auge (wieso brennt Zahnpasta eigentlich so im Auge? Ach? Das passiert nur mir und deshalb ändern Colgate, SENSODYNE® und Co. das nicht? Mmh. Doof.), mit dem Ärmel meines Shirts bleibe ich in der Türklinke hängen, wobei die Tür zurück- und mir vor den Schädel knallt. Im Kühlschrank steht -natürlich- abgelaufene (Soja-) Milch. Dann halt Cornflakes mit Wasser (Hallöchen Chima 👋…hab die Textzeile aus Deinem Song „Morgen“ geklaut. Danke für die Inspiration!), Lieblingskleidungsstück ist in der Wäsche, Eyeliner-Strich missglückt wie noch nie im Leben und schmiert vor sich hin…Mann ey…und schon wieder seh ich aus wie ‚Joker’…dabei wollte ich doch „Catwoman-Eyes“…sexy und so…, Locken hängen traurig und stellenweise aggressiv am Kopf rum, draußen -endlich auf dem Weg zum Auto und nachdem natürlich noch der Müllsack gerissen ist und sich der „duftende“ Inhalt im kompletten Treppenhaus verteilt hat- fährt ein gestörter Autofahrer mit 1000 Sachen durch eine 3km tiefe Pfütze und…na ja. Ihr wisst schon was da passiert. Und so geht das immer weiter…und wisst Ihr was? Für diese Abfolge an Absurditäten gibt es sogar einen Namen! Sogar mehr noch: es ist ein Gesetz! Es sollte eigentlich direkt innerhalb des 1. Artikels im Grundgesetzes der BRD verankert werden: THE LAW OF ATTRACTION. Übersetzt: das Gesetz der Anziehung. Ich schreibe bald mal ausführlich etwas zu diesem Thema 🙌 Nur jetzt schon mal so viel: logisch, was dieses Gesetz so kann, oder?! Du bekommst, was Du erwartest. In meinem „montags-Fall“ eine ganz eindeutige Message ans Universum: BÄH. Und deshalb bekomme ich auch montags nur „BÄH“ gepaart mit etwas „Äääätsch“ und 💩.

So…und nun zu meinem „gute-Laune-Tipp“ (Endlich!) 🙋 

Manchmal -auch wenn man weiß, dass es dieses Anziehung-Gesetz-Ding gibt, ist es einfach nicht so einfach, es einfach sein zu lassen. Also das mit dem „negativen Denken“ und schlechter Laune. „Dann lach‘ doch mal!“ sagen die Emotionsforscher dann. Na toll. Und wenn es eben nix zu lachen gibt?! Na dann müssen wir eben härtere Geschütze auffahren und unser Gehirn positiv reizen. Und zwar ganz bewusst. Wenn wir uns nämlich ganz bewusst zum lachen zwingen (Lachen = Mundwinkel nach OBEN anheben und möglichst in dieser Position verweilen 😄) hat dies eine positive Auswirkung auf uns selber. Und deshalb auch auf unsere Stimmung! Herr Strack sagt dazu: „Der Gesichtsausdruck beeinflusst direkt die wahrgenommene Emotion“. Und er kann das sogar belegen. Denn er ist Sozialpsychologe an der Universität Würzburg und dort hat er mit seinen Mitarbeitern ein Experiment durchgeführt: die Probanden der Gruppe A mussten sich einen Stift q u e r  in den Mund zwischen die Zähne nehmen und zwar ohne das der Stift die Lippen berührt. Die Probanden der Gruppe B hingegen, mussten den Stift f r o n t a l in den Mund nehmen und dabei durfte der Stift nur von den Lippen aber nicht mit den Zähnen berührt werden (bildlich gesehen also einen Kussmund machen 💋). Jetzt sollten die Gruppen natürlich nicht nur so da „rumsitzen“. Sie schauten dabei lustige Cartoons. Wie lustig die Cartoons tatsächlich empfunden wurden, mussten die jeweiligen Probanden bewerten. Das war die Aufgabe. Und das Ergebnis war eindeutig: wer Zähne gezeigt hat, empfand die Cartoons witziger als diejenigen, die mit ihren Mündern einen Kuss geformt haben. 

Also Leute…wer schlechte Laune hat, gestresst ist oder einen Anfall von depressiver Stimmung bekommt: einen Stift zur Hand nehmen und quer in den Mund nehmen, drauf beißen (nicht zerbeißen) und Zähne zeigen! Und wer dabei noch an eine extreme witzige Situation denkt (und jeder von uns hat schon Millionen witzige Sachen erlebt!) aktiviert nicht nur die Wangenmuskeln, sondern auch noch seine Augenringmuskeln. Und dann ist es ein echtes Lachen. Echt erlebte Freude. Echt und unverstellt. Das wusste schon Monsieur Duchenne. Nach dem französischen Physiologen wurde diese Form des Lachens nämlich benannt: das Duchenne-Lächeln.

Wem das mit dem Stift jetzt doof vorkommt…also echt jetzt – da muss ich nun tatsächlich doch noch den ‚Joker‘ zitieren: „Why so serious?“